Donnerstag, 18. Januar 2018

kleine klugscheisserei

ich habe es dann gestern nicht mehr ausgehalten. und ich dachte mir, das nützt ja jetzt niemandem was, wenn ich ich das päckchen über nacht zu lasse. dann ist es ja dunkel und ich schlafe und kann mich gar nicht an der schönen verpackung freuen... also kann ich es ja auch gleich öffnen...
in ermangelung eines skalpells (ich bin ja nicht hebamme! ;-)) habe ich mir den nahttrenner geschnappt und das päckli ganz süüferli aufgetrennt.

ja, liebe eva, ich konnte es problemlos zusammenbauen! und ich bin hellauf begeistert!
drin war nämlich das:


geöffnet sieht es dann so aus


eva hat gaaanz viele ihrer tollen fotos mit textbausteinen versehen


und ihnen eine wunderhübsche, liebevoll verzierte tasche behausung genäht.

wozu das gut sein soll?

zum beispiel dafür


oder dafür


oder für weitere 26'998 möglichkeiten (ich vertraue da voll und ganz eva's berechnungen, ich bin ja auch keine lehrerin ;-))

wie sich das ganze nennt, habt ihr vermutlich bereits erraten...


liebe eva! was soll ich dazu sagen? die kleine klugscheisserei ist einfach grandios!!! danke vielmals! du hast mir eine riesenfreude bereitet!!!

gut, dass ich das päckchen ausgepackt habe...

 
herzlich,

mo





Mittwoch, 17. Januar 2018

verfuchst

dass ich bei der lieben eva gewinnen würde hatte ich ja irgendwie im gespür. eigentlich ist ja mein jüngerer sohn, der herr p., der glückspilz in der familie, der gewinnt fast immer. aber seit er ausgezogen ist, bin ich wieder an der reihe. ich gewinne immer, äh, aso, ab und zu und der herr mo nie! hat vielleicht auch was damit zu tun, dass er an gewinnspielen nicht teilnimmt...

wo war ich?

ach ja, eben; mein gespür trog mich nicht und so fing mein jahr mit einem gar nicht so kleinen klugscheisser-gewinn an. wenn das kein gutes omen ist!

aber nun habe ich ein problem!


ich kann doch dieses liebvolle päckchen nicht zerstören öffnen!


nein, das bringe ich nicht übers herz!

nicht heute! vielleicht morgen...


herzlich,

mo

Montag, 15. Januar 2018

tell a story! meine strasse

da will ich einmal einem post vorbereiten, einmal! und was passiert? ja, genau, ein paar haben es gesehen und die liebe paula hat mich freundlicherweise darauf hingewiesen (dankä, bisch ä schatz!); ein leeres blatt habe ich gestern veröffentlicht! tja, wenn ich zwischen zwei terminen schnellschnell was in die tasten hauen will... tschuldigung! soll nicht wieder vorkommen! hoffentlich...

nun also zum wirklichen thema des heutigen posts. emma von frühstück bei emma möchte heute ein paar geschichten zu 'meine strasse' sehen.

meine stadt ist ein dorf und meine strasse dementsprechend ein weg. gut, das ist zwar etwas untertrieben, aber es ist wirklich nur ein strässchen. zuerst dachte ich noch, dass sich in meinem fotoarchiv kein bild von meinem strässchen findet. dabei habe ich unseren hausberg, den bristen, wahrscheinlich bereits tausend mal fotografiert. nur meistens ohne das strässchen. da achte ich immer drauf, dass es nicht auf dem bild ist. ich will ja mit dem berg plöffen...

eines habe ich dann doch gefunden


entstanden ist es auf dem abgedecken dach im april vor zwei jahren. da haben wir das dach neu machen und solarpanele anbringen lassen.

wie ich bereits letzte woche erzählt habe, war mein dorf früher irgendwie unterteilt. in eisenbahner und in bauern. mein leben als bergbauerntochter verlief westlich der eisenbahn. bis zum schulhaus kannte ich mich einigermassen aus, was dahinter lag, war mir ähnlich fremd wie luzern. was war meine welt doch klein! in den bergen rumkraxeln hätte ich sollen, aber das mochte ich nicht. das war mir zu anstrengend und ab einem gewissen punkt leide ich noch heute unter höhenangst.
ich getraue mich das jetzt fast nicht zu erzählen, habe ich doch fast mein ganzes leben in oder in der nähe von diesem ort verbracht... aber bis vor 4 jahren, als wir unser häuschen gefunden haben, kannte ich mein heutiges strässchen kaum! da kannte ich mich in luzern schon fast besser aus. keine berührungspunkte!

das quartier liegt etwas am hang. eine ehemalige vermieterin sagte einmal: 'ach ja, ihr wohnt ja jetzt da oben, da wo ihr auf uns herunterschauen könnt'. das trifft es wohl auf den punkt! bis heute existieren diese grenzen in den köpfen...

früher haben hier 'oben' vor allem eisenbahnerfamilien gelebt, 'mehbesseri'. so gesehen, hätte ich dann einen gehörigen gesellschaftlichen aufstieg hingelegt. uahahaahaaa!
wie ihr auf dem bild sehen könnt, handelt es sich vorwiegend um etwas in die jahre gekommene einfamilienhäuschen.
friedlich ist es hier! etwas überaltert vielleicht, aber auch ein paar junge familien leben hier. die kinder spielen auf der strasse, der wald ist ganz in der nähe und doch erreicht man einkaufsmöglichkeiten, bahnhof und schulen in wenigen gehminuten. man kennt sich, grüsst sich, muss aber nicht dauernd beieinanderhocken. das gefällt mir.

unser häuschen ist eines von den wenigen mit ganz direktem 'bristenblick'. darum gibt es nun doch noch ein bild zum plöffen.


einzig die strassenlaterne! die ist immer irgendwie im weg! wir haben schon daran gedacht, sie mal bei nacht und nebel...

so! ich muss jetzt los! die arbeit ruft! hoffentlich stimmt nun alles (siehe oben!)!
und wenn ihr jetzt noch etwas zeit habt, so schaut doch mal bei emma, wer sonst noch eine geschichte zu seiner strasse zu erzählen hat. ich hole das dann heute abend nach.

 
herzlich,


mo


Sonntag, 14. Januar 2018

nähkämmerchenfrust

es gibt da ja so ein paar reizwörter, damit kriegt mich jede schnittmusteranbieterin rum. 'kaschieren' ist eines davon oder 'plus'... nicht mehr zu halten bin ich beim begriff 'brustabnäher'. weshalb könnt ihr euch ja denken...

tja, und da bot doch ende letzten jahres ein grosser do-it-anbieter die verschiendensten schnittmuster für gerade mal 2 euro an. zwei euro! und sogar welche mit brustabnäher! klar, dass ich da nicht ablehnen konnte!
so ist also unter anderem das schnittmuster für ein wickeloptik-shirt, das frau auch in kleiderlänge nähen könnte im einkaufwagen gelandet.

es dauert nun nur noch ein gutes halbes jahr bis zur hochzeit des jahres und da ist es doch allerhöchste zeit, sich mit der angemessenen garderobe zu befassen und schon mal das eine und andere teil auf festtauglichkeit zu testen. schliesslich kann ja immer was dazwischen kommen! ein brustabnäher zum beispiel!

dabei müsste ich es längst besser wissen...
brustabnäher ist nämlich nicht gleich brustabnäher! es gibt zum beispiel solche die passen einfach. ja, die gibt's wirklich! bei der clarisse zum beispiel.
und dann gibt es, und ich glaube langsam, die sind in der mehrzahl!, solche, die sind irgendwo, nur nicht da, wo sich mein busen befindet.

aber bei diesem shirt ist es jetzt aso schon ein wenig extrem!


ok, eine nummer grösser wäre sicher nicht lätz gewesen, aber ich übertreibe nur ein wenig, wenn ich sage, dass der brustabnäher lediglich ein paar zentimeter unter meiner kinnlinie liegt. wer, bitteschön, schoppt denn seinen busen bis unters kinn???

das wickeloptikding wird also von der hochzeit ausgeladen und ich versuche dann hald was anderes. ende letzten jahres bot doch ein grosser do-it-anbieter die verschiendensten schnittmuster für gerade mal 2 euro an. zwei euro!

 
herzlich,

mo



Freitag, 12. Januar 2018

12 am 12. januar 2018

das kalender-rehlein von meiner lieben nachbarin darf noch bis ende monat bleiben.
als dank, dass es mich daran erinnert hat, dass heute 12 fotos gefragt sind, darf es hier gleich als erstes posieren.


freitag, da könnte ich ein wenig ausschlafen, da habe ich keine beruflichen termine. könnte...

also erst mal den ofen eingefeuert (den habe ich vergessen zu knipsen) und einen kaffee gebraut.


ich sollte dann mal wieder frischen kaffee ordern...

grau in grau ist es heute. es wird gar nicht richtig hell.


selbst die hunde müssen etwas motiviert werden, um rauszugehen. (tut mir leid, liebe astrid, heute gibt es hier keine bergbilder)

gut, dass ich mir gestern ein hübsches blümchen gekauft habe.


auf tulpen habe ich aber noch verzichtet, ist ja noch winter...

erst die arbeit...


ok, putzen wir hald wieder mal die hütte... und machen dabei noch etwas schleichwerbung ;-)
aso, nicht dass ihr jetzt denkt, ich hätte den halben vormittag die zähne geputzt! nein, nein! beim bad-putzen hatte ich die eingebung, dass das die gelegenheit wäre, euch mein weihnachtsgeschenk vom herrn a. zu zeigen. ich bin begeistert! nochmals vielen dank!

... dann das vergnügen!


signora lievito madre muss schliesslich auch mal wieder gefüttert werden.

den meisen am küchenfenster


beim zmittag zuschauen.

äpfel im schlafrock wären auch wieder mal fein!


die gab's hier schon länger nicht mehr.

unterdessen haben sich diese beiden prächtig entwickelt.


der teig kommt in den ofen und die signora wieder in den kühlschrank.

schööön, gell?!


meine lievito madre ist mittlerweile ziemlich im schuss. wenn ich zu weihnachten schon keinen schön luftigen panettone hingekriegt habe, so kann ich vielleicht zu ostern mit einer colomba prahlen. ihr wisst schon; baking-queen!

zum znacht gibt es wieder einmal quark-gnocchi mit salbeibutter


die schmecken besser als sie aussehen. ehrlich!

und wenn ich grad so schön im koch- und backwahn bin, beschliesse ich den tag doch mit der angemessenen lektüre:


ja, ich bin wieder mal rückfällig geworden und habe mir ein kochbuch gekauft! aber ich bereue nichts! im gegenteil!
und wisst ihr was? der claudio bäckt auch brot! oft! und mit lievito madre! hätte ich das mal früher gewusst...

mögt ihr noch mehr 12/12er bilder sehen! dann schnell rüber zu frau kännchen!

 
herzlich,

mo








Dienstag, 9. Januar 2018

tell a story! meine stadt

durch liebe mitbloggerinnen bin ich auf ein neues, spannendes fotoprojekt bei frühstück bei emma gestossen.
ganz ehrlich? ich kannte emma bisher noch gar nicht! ich werde das nachholen und mich bei ihr einlesen! aber ich bin jetzt einfach mal so frei und steige gleich in ihr projekt ein.

jeden dienstag gibt sie ein thema vor, zu dem man ein (archiv-)bild und eine kurze oder auch längere geschichte posten kann. das tönt spannend, lustvoll und doch mit kleinen herausforderungen.
im januar zum beispiel wird es bei emma ein wenig persönlich. bisher habe ich es eher vermieden, meine ganz persönlichen daten hier preiszugeben. muss ja nicht gleich jeder wissen, wer ich bin. aber ich vermute, wer hier schon etwas länger mitliest und sich in der gegend ein wenig auskennt, weiss längst wo ich wohne.

also springe ich heute ein wenig über meinen schatten und mache es öffentlich: ich lebe gar nicht in der stadt (und ich habe auch keine lieblingsstadt, die ich hier vorstellen könnte) sondern in einem 3800-seelen-dorf, in erstfeld im kanton uri.
der ort liegt im urner reusstal und ist mehr oder weniger umgeben von steilen bergflanken. für etwas weitsicht muss man irgendwo hochsteigen, oder man nimmt, wie ich hier, die seilbahn.


früher war erstfeld ein eisenbahnerdorf und ein bauerndorf. da verlief die grenze in den köpfen der menschen. bauern und 'isäbähnler' hatten wenig gemeinsam. mittlerweile gibt es weniger bauern und die sbb haben die lokführer längst anderswo stationiert. und seit der eröffnung des neat-eisenbahntunnels, der nördlich vom dorf beginnt, befinden wir uns, was den öffentlichen verkehr betrifft auf dem abstellgleis.
 auf dem bild ist auch wunderbar  zu sehen, wie die autobahn das urner reusstal durchschneidet.

ihr fragt euch nun vielleicht, wie ums himmels willen frau dazu kommt, hier zu leben. ganz einfach; ich habe es nie geschafft, wegzukommen. (aber das erzähle ich jetzt nicht alles, das gäbe sonst mehr als eine geschichte)

so wirklich verbunden fühlte ich mich mit dem dorf eigentlich noch nie. ich bin auf einem bergheimet, das nur mit einer seilbahn, einer wie der auf dem bild, nur in grün statt in rot, erschlossen war, aufgewachsen. da war es schwierig, im dorf wurzeln zu fassen.

nach wie vor denke ich, ich könnte genauso gut auch woanders leben. vielleicht in einer richtigen stadt, zum beispiel in luzern oder in bern... skandinavien hätte auch ein paar städte nach meinem geschmack.... oder irgendwo, ganz abgelegen

andererseits kann ich auch gut weiterhin hier leben; herr mo ist meinetwegen hierher gezogen, wir haben seit 4 jahren unser langersehntes häuschen mit garten, der kanton uri bietet viele wandermöglichkeiten und ein breites kulturelles angebot. trotzdem ist man schnell irgendwo anders. im tessin, in luzern, in zürich...
doch, doch, auch ohne wurzeln lässt es sich hier ganz gut leben!

lust auf weitere storys zum thema ,meine stadt? oder lust, eine eigene story zu schreiben? dann hüpft doch mal rüber zu emma!


herzlich,

mo

Freitag, 5. Januar 2018

neues jahr, neue pläne

das war keine absicht! ehrlich!
ich wollte euch nicht auf die folter spannen, um dann mit trommelwirbel ein wahnsinnig spannendes projekt für 2018 zu präsentieren. ich war letzthin wirklich nur zu müde. meine plan ist nämlich alles andere als weltbewegend. vielleicht findet ihr sie sogar etwas arg gewöhnlich.

die letzten drei jahre habe ich mir jeweils ein ziel gesetzt und im blog festgehalten.
vor drei jahren wollte ich mehr lesen, mindestens ein buch pro monat. das hat prima geklappt und auch spass gemacht.
vor zwei jahren wollte ich kreativer werden, also jeden monat ein kreatives projekt umsetzen. das hat dann sowas von eingeschlagen! allerdings würde ich das ergebnis eher exzessive produktive näherei, denn als kreativität bezeichnen.
letztes jahr war dann fitter werden angesagt. jeden monat eine wanderung wollte ich unternehmen. das ziel habe ich zwar nicht zu 100% so erreicht, wie ich es mir vorgenommen hatte, aber ich bin trotzdem ganz zufrieden mit mit mir.

aber was mache ich nun im 2018?


die näherei ist mir ja geblieben, stricken möchte ich dann auch mal wieder (sobald diese blöde, hartnäckige sehnenscheidenentzündung endlich abgeheilt ist!) und das regelmässige wandern bleibt auf der to-do-liste (bücher lesen eigentlich auch, aber da lasse ich auch hörbücher beim nähen gelten).
daneben habe ich ja auch noch einen mann, zwei hunde, ein haus mit garten, einen job...
mit dem camperchen wollen wir öfter wegfahren, im sommer steht eine hochzeit an, ab und zu gäste einladen, ins kino gehen, ein konzert oder theater besuchen wär auch schön... das ist ganz schön viel!

also keine neue aktivität!

aaaber... in letzter zeit hat mir aber das bloggen wieder mehr freude gemacht. beziehungsweise das schreiben. ich habe eigentlich schon immer gern geschrieben. nichts tiefschürfendes oder literarisch hochstehendes sondern einfach das, was mir so einfällt, das was mich gerade umtreibt.
herr mo meinte kürzlich, ich solle doch wieder mehr schreiben und einige von euch haben mir die rückmeldung gegeben, dass sie mein geschreibsel gern lesen.
deshalb werde ich dieses jahr wieder mehr bloggen: jede woche mindestens einen post. irgendwas. eine wanderung, einen blick ins nähkämmerchen oder einen in den kochtopf, ein buch, einen filmtipp, den 12tel-blick, vielleicht auch 12 bilder am 12ten und ganz sicher astrid's blogpartys, so sie denn auch in diesem jahr welche macht.
nichts tiefschürfendes oder literarisch hochstehendes sondern einfach das, was mir so einfällt, das was mich gerade umtreibt. einfach so für mich... und wenn es euch und dem herr mo gefällt; umso besser!
und ich hoffe, dass ich es schaffe, wieder öfter bei euch lieben mitbloggerInnen vorbeizuschauen und zu kommentieren!

auf ein frohes neues bloggerjahr!


herzlich,

mo